Modulares Inhouse Angebot für Schulen (Schilf)

Informationen

 
Der angegebene Preis bezieht sich auf das erste Modul; jedes weitere Modul kostet 600 € zzgl. Fahrt- und Übernachtungskosten
Preis:
800 € (umsatzsteuerfrei)

Termine

Die Termine finden Sie im Buchungsmodul am Ende der Seite. Sollte Ihr Wunschtermin /-stadt nicht gelistet sein, schreiben Sie uns gerne unter info@weiterbildung-lauth.de
Modulares Angebot an Lehrerfortbildungen: Inhouse Kurse in Schulen (Schilf)

Aufgrund der vielfachen Nachfrage erweitern wir unser Leistungsspektrum und bieten spezielle Inhouse-Kurse für Schulen an. Inhouse heißt, dass die Kurse an Ihrer Schule durchgeführt werden. Die Kurse können etwa im Rahmen von Fachtagungen, schulinternen Fortbildungen (Schilf), pädagogischen Konferenzen, Fachkonferenzen etc. durchgeführt werden. Gegenstand der schulischen Inhouse-Kurse sind Themen, in denen die Arbeitsgruppe Prof. Lauth besondere praktische und wissenschaftliche Kompetenzen/ Fähigkeiten besitzt.

Diese Themenkomplexe bieten wir Ihnen in Form von beliebig kombinierbaren Modulen an, um Ihren speziellen Bedürfnissen vor Ort entgegenzukommen. Jedes Modul hat eine Dauer von 4 Unterrichtseinheiten à 45min (3 Zeitstunden zzgl. Pause). Module können zeitlich nacheinander oder auch parallel angeboten werden, so dass die Teilnehmer sich eines von mehreren Themen aussuchen können.

1.    Umgang mit Unterrichts- und Verhaltensstörungen
2.    Inklusion
3.    Lehrergesundheit
4.    Elterngespräche
5.    Förderung bei Lernstörungen
6.    Direkte Instruktion und verwandte Unterrichtsmethoden
 
Ein Kurs dauert 4 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (3 Zeitstunden zzgl. Pausen).
•    Sie können einen Kurs buchen. Aber auch zwei, die nacheinander bzw. additiv durchgeführt werden.
•    Die Kurse können auch als parallele Workshops gebucht werden. In diesem Falle kommen mehrere  Kursleiterinnen in Ihre Schule.

Das Angebot umfasst
•    Ein telefonisches Beratungs- und Planungsgespräch, inklusive Abfrage interessierender Praxisfälle
•    Die fachgerechte und praxisbezogene Durchführung des Kurses durch geschulte Leiterinnen und Leiter
•    Die schriftliche Evaluation der Veranstaltung
•    Einen schriftlichen Bericht über die Ergebnisse der Evaluation an die Schulleitung bzw. Veranstalter

Beliebte Optionen sind das simultane Anbieten von mehreren Modulen, so dass die Teilnehmer sich einen von mehreren Workshops aussuchen können.
Alternativ können die Kurse auch nacheinander durchgeführt werden.

Der Preis für den ersten Kurs beträgt 800 €, für jedes weitere Modul 600 € zzgl. etwaiger Fahrt- und Übernachtungskosten. Die Reisekosten werden zuvor berechnet und Ihnen mit dem Angebot mitgeteilt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für einen unserer Kurse zur schulinternen Fortbildung entscheiden.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an – für einen Erstkontakt empfiehlt sich in der Regel eine einleitende Email mit der ungefähren Teilnehmerzahl, einem Wunschzeitraum und eine Vorauswahl der Themen. Wir melden uns dann rasch bei Ihnen um ein detailliertes Erstgespräch zu vereinbaren. schulkurse@weiterbildung-lauth.de


Bitte wählen Sie aus folgenden Modulen aus:


1. Umgang mit Unterrichts- und Verhaltensstörungen:
Etwa 10% der SuS erweisen sich im Unterrichtsgeschehen als problematisch und störend. Sie fallen durch mangelnde Disziplin und massives Störverhalten auf worunter das Klassenklima insgesamt leidet. Zumeist verschlechtern sich die Probleme im Verlaufe des Schulbesuchs. Es wird aufgezeigt, wie man diese Störungen erkennen, verhindern und abbauen kann. Wichtig ist auch, dass man ihnen vorausschauend begegnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen deshalb die Themen: Exakte Anweisungen geben, schwierige Unterrichtssituationen in ihre Einzelkomponenten zerlegen, das Schülerverhalten aktiv lenken. Vor der Veranstaltung werden beispielhafte Unterrichtsschwierigkeiten erfragt die als anschauliche Lerngelegenheiten dienen.


2. Inklusion: Viele Lehrer fragen sich, wie sie Kindern mit Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Beeinträchtigungen erreichen können. Im Kurs erfahren Sie, wie solche Schwierigkeiten entstehen, wie man die betroffenen SuS in den Unterricht integrieren kann und ihr Lern- und Sozialverhalten unterstützt. Gelernt wird anhand von praktischen Beispielen aus dem Unterrichtsalltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


3. Lehrergesundheit: Lehrkräfte weisen ein so hohes Risiko für stressbedingte Erkrankungen auf wie kaum eine andere Berufsgruppe. Was sind die typischen Berufsrisiken und wie kann man ihnen vorbeugen? Der vorliegende Kurs stellt kurz vor, was die Lehrergesundheit fördert und was sie gefährdet. Der Kurs leitet die TN dazu an, ein Risikoprofil zu erstellen aus dem hervorgeht, wo die „Kraftquellen“ und „Energieräuber“ liegen. Die TN können so ihre „Gesundheitsbilanz“ ziehen und gezielte Prophylaxe betreiben.
Anhand der aktuellen Berufserfahrung werden abträgliche Bedingungen beleuchtet, um Lösungen dafür zu finden. Am Ende soll jede(r) Teilnehmer Lösungen für sich gefunden haben und wissen, wie sie / er körperlich und seelisch im Gleichgewicht bleiben kann. Maßnahmen,  von denen die gesamte Schule „profitiert werden anschließend erörtert.


4. Elterngespräche gehören mit Recht zum A & O im Schulalltag. Beispielsweise beschweren sich die Eltern über die Notengebung, die Eltern von Marcel (16 J) sind zum Gespräch bestellt, weil der Junge wiederholt auf dem Schulhof handgreiflich geworden ist, die Eltern fordern, dass auf Adrian (9 Jahre) mehr eingeangen werden soll, die Eltern von Max (12 Jahre) nehmen den Jungen gegen die Schule ein etc..
Diese und andere Gesprächsanlässe stehen im Mittelpunkt des Kurses. Zuerst wird erörtert, was gute Gespräche auszeichnet. Anschließend lernen die Teilnehmer, wie man solche Gespräche angeht und durchführt. Dafür werden erprobte Gesprächsziele und Gesprächsverläufe erarbeitet und konkrete Gesprächsmittel (z.B. Strukturierungen, Zusammenfassungen, Türöffner etc.) vermittelt, die darin zum Einsatz kommen. Gelernt wird ausschließlich an den eigenen Beispielen der Teilnehmer. Der Kurs leitet Sie dazu an, schwierige Gespräche zielsicher, souverän und überzeugend zu führen.


5. Förderung bei Lernstörungen: Etwa 12 % aller Schüler leiden unter klar definierten Lernstörungen. Weitere SuS erreichen die jeweiligen Lernziele nicht gut genug, und bleiben infolgedessen (weit) hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Problem  verschärft sich in der Pubertät und es betrifft insbesondere die Jungen.
Lernstörungen werden kurz aufgeschlüsselt und es wird aufgezeigt, wie sie entstehen (mangelndes Vorwissen, unzureichende Basisfertigkeiten, Automatisierungsdefizite, mangelnde Lernstrategien, unzureichende Metakognition, Motivationseinbußen). Davon ausgehend werden Möglichkeiten zur Lernförderung vorgestellt und anhand von Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis der TN explizit eingeübt. Hierzu gehören: Methoden der direkten Instruktion und der Komplexitätsreduktion sowie Methoden zur Vermittlung von Lernstrategien und metakognitivem Lernen.


6. Direkte Instruktion und verwandte Unterrichtsmethoden: Man lernt am besten, wenn man kontrolliert und konsequent übt. Dieses Prinzip liegt der direkten Instruktion zugrunde, die in den letzten Jahren gleichsam einen Siegeszug durch die Unterrichtsräume angetreten  und sich in zahlreichen Studien als hochwirksame Unterrichtsmethode erwiesen hat. Sie bewährt sich im Klassenunterricht ebenso wie in der Anleitung von Arbeitsgruppen oder im „Nachlernen“ bei Lernstörungen. Zunächst wird die Vorgehensweise im Einzelnen vorgestellt. Die bisherigen Wirksamkeitsnachweise werden kurz im Überblick berichtet. Der Löwenanteil des Kurses wird jedoch auf das Einüben verwendet: Anschauungsbeispiele, eigene Erfahrungen der TN werden behandelt. Übungsbeispiele gelöst und in Rollenspielen vollzogen. Am Ende wird die Übertragung in die eigene Unterrichtspraxis erörtert und Resümee gezogen.